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21. Juli 2020

Betrug in der Corona-Krise

Es war nur eine Frage der Zeit, bis skrupellose Betrüger die Angst vieler Verbraucher in der Corona-Krise ausnutzen, um mit zahlreichen Betrugsmaschen und kriminellen Geschäftspraktiken das schnelle Geld zu verdienen.

Fake-Shops: In ganz Europa registrieren Behörden und Verbraucherschutzverbände zzt. einen rasanten Anstieg von Fake-Shops im Internet. In diesen Shops werben Betrüger gezielt mit Desinfektionsmitteln oder Atemschutzmasken und die Ware kann nur per Vorkasse bezahlt werden. Hier sollten die Alarmglocken klingeln und nicht bestellt werden.

Kreditkarten- und Identitätsdiebstahl über Phishing-Mails: Diese Masche wird häufig von Internet-Betrügern angewendet, um an hochsensible Daten (z. B. Passwörter, Kreditkarteninformationen) zu kommen. Dabei erhalten Verbraucher häufig eine vermeintliche E-Mail von der Hausbank und es wird behauptet, dass die Bankfiliale zum Schutz der Mitarbeiter geschlossen wird. Die Empfänger werden angehalten über einen Link in der E-Mail ihre Daten zu überprüfen, um den Service der Bank weiterhin nutzen zu können. Eingegebene Daten können von den Kriminellen ausgelesen und für betrügerische Zwecke missbraucht werden.

Fake-Mails der Weltgesundheitsorganisation WHO: Bei dieser Phishing-Methode enthält die E-Mail einen Link, der angeblich wichtige Informationen der Weltgesundheitsorganisation zur Corona-Pandemie enthält. Die Empfänger werden dazu aufgefordert den Link anzuklicken und weitere Daten einzugeben. Die WHO warnt vor solchen Phishing-Mails auf ihrer Internetseite und Verbraucher sollten keinesfalls Links anklicken oder persönliche Daten eingeben.
Achtung: Keine Anhänge öffnen, deren Absender nicht bekannt ist. Keinen Link von unbekannten Absendern anklicken oder wenn man unsicher ist.

Der Enkeltrick: Auch mit dieser Masche versuchen Betrüger Geld zu erschleichen. Sie geben sich am Telefon als Verwandte aus, die sich angeblich noch im EU-Ausland befinden, nicht nach Hause reisen können und sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. In dem Gespräch bitten sie um Geld, da sie finanzielle Unterstützung für die Behandlungskosten bräuchten. Wird darauf eingegangen, kommt ein Bote vorbei, um das Geld abzuholen.
Achtung: Nicht die Tür öffnen und einem Fremden kein Geld geben. Kein Geld überweisen ohne sicherzugehen, dass es sich tatsächlich um den Enkel handelt. Eine Rückfrage bei der Familie des Enkels gibt Aufschluss darüber, ob sich dieser tatsächlich in Schwierigkeiten befindet.

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